Wie unsere Gesellschaft auf den nachhaltigen Wandel blickt

Aktuelles

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Die Auswertung der Befragungsergebnisse des Sozialen Nachhaltigkeitsbarometers der Transformation ist abgeschlossen. Der Jahresbericht 2026 steht nun zum Download zur Verfügung. 

Jahresbericht 2026

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Ausgewählte Ergebnisse

Die dargestellten Abbildungen sind dem Jahresbericht 2026 des Sozialen Nachhaltigkeitsbarometers der Transformation entnommen. 

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Was ist das Soziale Nachhaltigkeitsbarometer der Transformation?

Was ist das Soziale Nachhaltigkeitsbarometer der Transformation?

Deutschland steht klimapolitisch an einem Scheideweg. Die ökologische Krise kostet bereits heute Lebensqualität, Wohlstand und sogar Menschenleben, und macht ambitionierte, tiefgreifende Veränderungen von Gesellschaft und Wirtschaft notwendig. Dieser Handlungsdruck trifft auf ein zunehmend verunsichertes gesellschaftliches Umfeld, in dem Bürgerinnen und Bürger immer weniger in die Kompetenz und die Problemlösungsfähigkeit der Politik vertrauen, anhaltende Krisen zu Veränderungsmüdigkeit und Abwehrreaktionen führen können und das „Debattenklima“ aufgeheizter zu werden scheint.

Daher ist es unverzichtbar, das gesellschaftliche Umfeld zu verstehen, in dem politische Maßnahmen für den nachhaltigen Wandel umgesetzt werden sollen. Das Ringen um ambitionierte und mehrheitsfähige Lösungen auf dem Weg zur Klimaneutralität erfordert die Orientierung an den realen gesellschaftlichen Rahmenbedingungen, die Berücksichtigung vielfältiger Interessen und das Ausbalancieren von Zielkonflikten.

Das Soziale Nachhaltigkeitsbarometer der Transformation setzt genau an diesem entscheidenden Punkt an: Es erfasst Überzeugungen, Erfahrungen und Erwartungen der deutschen Bevölkerung im Kontext der Nachhaltigkeitstransformation, insbesondere in der Energie-, Verkehrs- und Wärmewende – also jene Transformationsfelder, die unmittelbar in den Alltag privater Haushalte eingreifen. In einer repräsentativen Befragung werden jährlich sowohl grundlegende Einstellungen als auch die Zustimmung zu spezifischen politischen Transformationsmaßnahmen erhoben. Die umfangreiche Erhebung soziodemografischer, psychologischer und verhaltensbezogener Merkmale ermöglicht es außerdem, relevante Erklärungsfaktoren der Bewertung des nachhaltigen Wandels zu identifizieren und besser zu verstehen. Die Befragung baut auf den Vorarbeiten des Sozialen Nachhaltigkeitsbarometers der Jahre 2017-2019 und 2021-2023 auf, sodass langfristige Trends und Veränderungen in transformationsrelevanten Einstellungen auch auf individueller Ebene ergründet werden können. Navigieren Sie sich hier selbst durch unsere Datenvisualisierung.

Was macht das Instrument besonders?

Was macht das Instrument besonders?

Mit dem Sozialen Nachhaltigkeitsbarometer der Transformation erfassen wir nicht nur die Wahrnehmung der Klimakrise und ihrer Auswirkungen an sich, sondern darüber hinaus auch die Einstellungen zu den vielseitigen Facetten des nachhaltigen Wandels. Insbesondere wird auch erhoben, welche Wünsche und Erwartungen mit dem Wandel verbunden werden. Hierbei blicken wir vor allem auf jene Transformationsbereiche, die besonders stark in den Alltag privater Haushalte hineinwirken. 

Das Soziale Nachhaltigkeitsbarometer der Transformation erfasst systematisch, wie die Bevölkerung Klimakrise und sozial-ökologischen Wandel wahrnimmt, bewertet und erlebt. Dabei gehen wir über reine Einstellungsmessung hinaus: Eines unserer Alleinstellungsmerkmale ist unser konzeptioneller Ausgangspunkt: das unserer Befragung zugrundeliegende Konzept sozial nachhaltigen Wandels – ein normativ gehaltvolles Leitbild, das Transformationsprozesse entlang von fünf Dimensionen strukturiert und beurteilbar macht.

Auf dieser Grundlage analysieren wir, welche Einstellungen in der Gesellschaft vorherrschen, wo Zustimmung und Widerstand entstehen – und warum. Ein besonderes Augenmerk gilt den Erwartungen und normativen Ansprüchen, die Menschen mit dem Wandel verbinden: Was wird erhofft, was befürchtet, was als zumutbar empfunden?

Im Fokus stehen dabei jene Transformationsfelder, die unmittelbar in den Alltag privater Haushalte eingreifen – denn auch dort entscheidet sich maßgeblich, ob Transformation als aufgezwungen oder als gestaltbar erlebt wird.

Zudem werden zum Teil seit 2017 wiederholt dieselben Personen befragt. Dies ermöglicht, Veränderungen in den Einstellungen derselben Personen über die Zeit in den Blick zu nehmen. 

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